Die Walzenblende
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Die Leseprobe vom D 656/22 Handbuch

Walzenblende  Bild 6,7, 22-24 

Blatt 11
Die Walzenblende dient zur Aufnahme der Rohrwiege mit 8,8 cm Rohr, Rohrbremse und Luftvorholer, des MG 24 sowie der Turmzielfernrohrlagerung.

Die Walzenblende (Bild 16) ist vorn schildförmig ausgebildet und mit je einer Bohrung für Rohrwiege, für das MG34 und zwei Bohrungen das binoculare Turmzielfernrohr (TZF 9b) versehen.

Blatt 12
Über die Bohrung für die Rohrwiege ist das Schutzrohr gesetzt, sas mit 6 Spitzkopfschrauben M32 and die Walcenblende geschraubt ist. Das Schutzrohr trägt eine federnd aufgehängt Dichtung, die ein Eindringen von Staub zwischen Rohr der 8,8 cm Kw K und Schutzrohr verhindert.

Die Seitenwände tragen die mit kugelförmigen Buchsen versehene Schildzapfenlager, mit denen die Walzenblende auf den in den Turmmantel (Bild7) eigesetzen Schildzapfen ruht.

Zum Schmieren der Schilzapfen sind auf der Innenseite der Turmstirnwand Druckschmierköpfe vorgesehen, die alle zwei bis drei Wochen mit der beim Zubehör befindlichen Fettschmierpresse zum schmieren sind.

Die Fuge zwischen Turmstirnwand und Walzenblende kann durch die Walzenabdichtung (Bild 23) wasserdicht werden. Hierfür ist innen an die Turmstirnwand ein Rahmen mit 20 Sechskantschrauben M16 geschraubt, dessen Hinterkante genau mit Hinterkante Walzenblende abschließt. Auf diese Kanten wird die Gummdichtung des Druckvorrichtungen gepreßt. Jede Druckvorrichtung besteht aus einem Lager, das auf einer in der Längsrichtung festgelegten Spindel eine, mit einer Nase versehene Mutter trägt ; jede Nase greift in eine Aussparung des Dichtrahmens hinein.

Bei Nichtgebrauch wird der Dichtrahmen gelöst, zurückgezogen und an der Rohrwiege in zwei Bolzen sowie durch zwei Hebel festgelegt. Die Hebel sind in zwei Hebellagern, die auf die Rohrwiege geschraubt sind, gelagert.

Die Fuge zwischen Rohr und Rohrwiege wird durch die Wuiegenabdichtung (Bild 24) wasserdicht gemacht. Hierfür ist auf das Führungsrohr der Rohrwiege die Buchse geschoben und in das Schutzrohr der Dichtring aus Gummi eingesetzt. Wird das Handrad der auf der Rohrwiege in einem Lager gelenkig angeordneten Spannschraube in Richtung „zu“ gedreht, dan wird über die Brücke, die Stangen und die Buchse der Dichtring zusammengedrückt und zwischen Schutzrohr und Rohr der KwK gequetscht.

4 Federausgleicher Bild 25 und 27a

Blatt 13

Das Vordergewicht von Rohr und Rohrwiege wird durch dem Federausgleicher ausgelichen. Er ist hinten links im Turm angeordnet.

Der Federausgleicher besteht im wesentlichen aus dem zweiteiligen Gehäusen, im dem sich zwei Federn befinden. Er stützt sich oben gegen den Kugelkopf der Spindel 1 und drückt mit der Spindel 2 auf einen am Bock angelenkten zweiarmigen Hebel, dessen Rollenkette

Auf den Halter der Rohrwiege wirkt.
Durch die Kettenradkurve des Hebels wird das Ausgleichermoment bei jeder Erhöhung dem jeweiligen Vordermoment von Wiege und Rohr angepaßt.

Nachstellen des Federausgleichers 

Geht die Höhenrichts maschine beim Heben oder Senken des Rohres schwer, dann muß der Federausgleicher nachgespannt oder entspannt werden. Dazu;

1 Rohr auf etwa -4° senken und Bügel durch die beiden Bohrungen des Gehäuses steken.

2 Rohr an Mündungsbremse mit Hebezeug fassen und unter gleichzeitigem Drehen am Handrad Höhenrichtmaschine etwas anheben.

3 Ausgleicher durch Drehen der Spindel 1 richtig einstellen (Schraubenschlüssel 14 mm).

4 Rohr wieder etwa -4° senken und Bügel aus dem Gehäuse herausziehen. 

Aus und Einbau des Federausgleichers

1 Rohr auf etwa -4° senken Bügel durch die beiden Bohrungen des Gehäuses stecken. Sicherung oben am Federausgleicher abnamen
2 Rohr mit Hebenzeug fassen und unter gleichzeitigem Drehen am Handrad der Höhenrichtmaschine so weit anheben, bis Kugelkopf der Spindel 1 aus dem Federausgleicher herausgereten ist.
3 Sicherung unten am Federausgleicher abnehmen und Federausgleicher von der Spindel 2 abschrauben.
4 Einbauen des Federausgleichers im umgekehrer Reihenfolge. Die Bolzen des Hebels m öglichst nicht im Turm ausbauen, da die darauf angeordneten Nadellager schwierig sing.

Auseinandernehmen des Federausgleichers

Blatt 14
1 Federausgleicher ausbauen.
2 Spannvorrichtung in Federausgleicher einsetzen
3 Spannvorrichtung etwashen und Bügel herausziehen. Spannvorrichtung lösen, bis Federn entspannt sind. Feder dem Gehäuse entenhmen.
4 Zusammenbauen im umgehrter Reihenfolge.

5 Geschützzurrung Bild 28 und 29

Das Gesch‌ütz wird dei Nichtgebrauchen durch die Geschützzurrung gezurrt. Das Zurrlager ist unter das Turmdach geschraubt. Auf seinen Zapfen sind zwei Haken, auf seinem Bolzen die aus Gewindestück und Spindel bestehende Spannvorrichtung schwenkbar gelagert. Zum Zurrn wird dem Geschütz 15° Erhöhung gegeben. Dan werden die Haken über die Zapfen des Bodenstücks gelegt und die Spannvorrichtung, durch Drehen der Spindle an ihrem Knebel, gegen das Bodenstückt.

Bei Nichtgebrauch werden die Haken und die Spannvorrichtung die durch eine Stange untereinander verbunden sind, nach hinten unter das Turmdach geklappt und durch die aus Bolzen, Drehfeder, je zwei Kurbeln und zwei Schnäppern bestehende Schnappvorrichtung gehalten.

Bei Eisenbahntransporten ist der turm auf 5 ½ Uhr zu drehen; das Geschütz ist bis zur Auflage in einem auf dem Heckpanzergelegt Holzlager zu senken.

6 MG Lagerung Bild 30 bis 32

Bild 15
Das MG 34 ist rechts in der Walzenblende in der MG-Lagerung gelagert und durch eine Eistellvorrichtung nach Höhe und Seite einstellbar.

Das Waffenlager ist im Gehäuse vershiebbar gelarert und auf einer Gleitfeder geführt.

Es wird vorn durch den Gehäusedeckelund hinten durch den Lagerdeckel, die je eine Buchse tragen,gehalten. Zum schmieren der Buchsen in den zugehörigen Deckeln dient ein Druckschmierkopf bzw. Ein Einschlagöler.

Vorn ist das Gehäuse in demauf den Hater geschweißtenLagerbock gelagert. Hinten stützt es sich über das Bolzenstück und den Klemmbolzen am Halter ab. Der Halter ist mit 4 sechskantschrauben M 14 an

Die Walzenblende geschraubt. Das am Halter mit 2 sechskantschrauben M8 angebrachte Fangblech fängt Bleispitzer und Geschoßsplitter auf.

Das Waffenlager trägt hinten die aus Spannbacke, Spannhebel und vier Federn bestehende Klammvorrichtung zum Festhalten desMG 34, sowie in einem Klemmlager die MG-Abstützung, und vorn die übergeschobene und durch eine Nutmutter gehalten Druckfeder.

Zwischen Nutmutter und Druckfeder sowie zwischen Druckfeder und Bund des Waffenlagers ist je eine Scheibe gelegt, mit denen sich die Druckfeder vorn gegen den Gehäusedeckel und hinten gegen einen Anschlag des gehäuses legt.

Die MG-Mbstützung dient zur Lagerung des hinten frei überhängenden MG-Gehäuses und trägt den Gurtsachhalterahmen.

Die MG-Mbstützung besteht aus dem Stüzarm, dem Stüzalager und dem Gabelstück.

Beim Laufwechsel sowie beim Ausbau des MG 34 wird das Gabelstück ( Hand am Griff) nach rückwärts gezogen und nach rechtsabgeklappt.

Das Stüzalager ist hinten auf den hohlen MG- Stüzarm geklemmt. Es Trägt den Lagerzapfen Druchfeder und Griff sowie das um die Lagerzapfennachse abklappbare Gabelstück, desen Zurrstift

in einer Bohrung des Stüzalagers sitzt und das Gabelstück in Gebrauchsstellung festlegt; das Gabelstück greif mit seinen Haken über zwei Zapfen am Gehäuse des MG. 34.

Die Eistellvorrichtung für Seite und Höhe besteht aus Halter, Bolzenstück, Klemmbolzen, zwei Klemmschrauben und Kreuzlochmuttern.

Das Bolzenstück sitzt in einer Querbohrung des Gehäuses und wird durch eine Mutter gehalten. Es Trägt auf dem senkrechten Bolzen den Klemmbolzen mit Klemmschraube und ein Kreuzlochmutter. 

Der Klemmbolzen ist im Halter nach der Seite verschriebbar gelagert. Er ist gegen Verdrehen durch eine kleine Gleitfeder gesichert und trägt eine Kreuzlochmutter.

Die Öffnung für das MG 34 in der Walzenblende wird wasserdicht verschlossen indem das MG und der Dichtstopfen Für MG-Lagerung (Bild 32) in die Öffnung eigesetzt wird.Rechtsdrehen das Handgriffs wird die in der Hülse gelagerte Spindel angezogen und dabei Dichtring zusammengequetscht; links drehung des Handgriffes bewirkt des Dichtringes.

 

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